über mich
 


Anja Frantzen - Jahrgang 1966

Zuchtrichterin/-wartin der EZFG e.V. seit 2003
lizenzierte Züchterin der EZFG e.V. seit 2005

Wie ich auf den Hund kam:

Im November 1999 wurde in meine Wohnung eingebrochen. Nach diesem Einbruch bekam ich massive Ängste und Panikattacken. Die Angst schränkte mich so sehr ein, daß ich mich zeitweise zuhause vergrub und nur noch zum Arbeiten das Haus verließ.

Um wieder gesund zu werden, begab ich mich im Jahr 2000 in stationäre Behandlung. Während des Aufenthaltes kristallisierte sich der Wunsch heraus, jemanden an meiner Seite zu haben, der mich beschützt, warnt und mich wieder unter Menschen bringt.

Wer kann das besser als ein Hund?

Da ich berufstätig bin, war die Entscheidung nicht so einfach - der Hund wäre den ganzen Tag allein geblieben. Das wollte ich ihm nicht zumuten. Meine Oma und mein Vater, sie wohnten nur ca. 100 m entfernt, erklärten sich bereit, tagsüber einen/meinen Hund in Pflege zu nehmen.

Als das geklärt war, ging die Suche los. Oma und ich schauten erst mal im Tierheim. Ich wollte ein erwachsenes Tier, weil ich dachte, durch meinen Job nicht genügend Zeit zu haben, einen Welpen großzuziehen. Leider - oder besser zum Glück - fanden wir kein passendes Tier. Auch stellte sich dann die Frage: Wird der Hund durch Vorbesitzer nicht irgendwelche "Macken" haben? Kämen wir als Hundeneulinge damit zurecht? So war klar, also doch besser einen Welpen.

Ein Wochenende später, es war der 11.11.2000, Oma und ich wollten wieder auf die Suche gehen, fand mein Vater zufällig eine Anzeige in der Neuen Presse. Familie Szobries (Elo®-Züchter und Begründer der EZFG) stellte 10 Elo®welpen vor. Keine Ahnung, was ein Elo® ist, hörte sich die Beschreibung dennoch genauso an, wie wir uns einen Hund vorstellten.

Schnell haben wir einen Termin gemacht und eine Stunde später waren wir von 10 kleinen, süßen, tapsigen Welpen umgeben. Ehrlich gesagt: Es war um mich geschehen! Am liebsten hätte ich ALLE mit nach hause genommen.

Da wir einen Rüden wollten, "sortierte" Herr Szobries die noch zu vergebenden Rüden aus. Pino saß ziemlich am Zaun und schaute mich an.

Liebe auf den ersten Blick? Ja - die Entscheidung war gefallen.

Am 18.11.2000 durften wir ihn nach Hause holen. Und seitdem hat er mein/unser Leben gründlich auf den Kopf gestellt.

Was daraus geworden ist, kann man hier auf diesen Seiten sehen. Ich bin sehr glücklich, dass das Schicksal uns damals zu Heinz und Marita geführt hat.